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Frühlingsprogramm 2021

Programm

Anzahl gefundene Datensätze 565
Liste aller Veranstaltungen
Datum Beschreibung
Holzers Peepshow
Premiere der Eigenproduktion (15 Aufführungen)
Seit nun auch der Nahe Skilift vollautomatisiert werden soll, sieht sich die Bergbauern-Familie Holzer um die letzten zusätzlichen Erwerbsmöglichkeiten gebracht. Wer sein Auskommen in dieser Gegend nicht im Tourismus verdient, zieht so oder so den kürzeren. Nur: was haben Holzers schon zu bieten - was, ausser einem Pissoir ganz in ihrer Nähe, bei dem die talwärts fahrenden Touristen-Cars jeweils gezwungen sind, einen kürzeren Halt zu machen. Gerade diesen Halt jedoch könnte man ausnützen, wird es Holzers allmählich bewusst, um den reichen Touristen ein paar Franken abzuknöpfen; man könnte ihnen bei dieser Gelegenheit zeigen, wie man in den Bergen lebt, «wie es da ist. Weil es da noch ist, wie es ist.» Die technischen Voraussetzungen bieten keine Schwierigkeiten: Die Mechanik der Stubenvorhangzüge wird so abgeändert, dass die Vorhänge aufgezogen werden können, sobald ein Geldstück in der draussen aufgestellten Kasse klingelt und den staunenden Touristen so für einen kurzen Moment Einblick in den holzerschen Alltag gewährt werden kann. Mehr Probleme stellen sich schon auf einer ganz anderen Ebene: Was soll man sagen, wenn man sich eigentlich nichts zu sagen hat? Was soll man den glotzenden Touristen vorführen, wenn der holzersche Alltag an Abwechslung herzlich we ' zu bieten hat? Schon bald jedenfalls wird klar dass der Versuch sich selbst zu spielen im besten Falle lächerlich wirkt. Selbst, eine Ver.. sinn, in, der Holzers ein Konzentrat all ihrer Aktivitäten in fünf Minuten zum besten geben, wird von der Familie allmählich als das durchschaut, was sie ist: eine Verzerrung. ihres Bergbauernalltages.
Schon eher, tauglich für die Selbstdarstellung erscheint Holzers die Einübung eines Heimattheater-Stückes: unbeholfen spielen sie den Fünfminuten Dorfschwank, sobald sich der Vorhang öffnet, und provozieren dabei Situationen voller ungewollter Komik. Bei all der plötzlichen Beschäftigung, mit dem eigenen Alltag, der eigenen Rolle in der Familie, brechen alte Wunden auf: plötzlich wird klar, wie wenig auch in zwischenmenschlicher Hinsicht in dieser Familie läuft, wie starr die Rollen fixiert sind und wie wenig frei das einzelne Familienmitglied eigentlich ist, obwohl gerade diese urtümliche Freiheit den neugierigen Glotzern vorgeführt werden soll. An dieser Stelle des richtigen Bergbauernlebens ist nun das Bild der Bergbauernfamilie gerückt, das sich alle Welt von einer Schweizer Bergbauernfamilie macht. Der Erfolg scheint ihnen recht zu geben: Holzers bringen es zu, einem bescheidenen Einkommen, das den jungen erlaubt, endlich eigene berufliche Wege zu - gehen und den Alten die Möglichkeit gibt, gemeinsam einen Neuanfang zu suchen.
Markus Köbelis' «Holzers Peepshow» kann man wohl unter verschiedenen Aspekten auf, sich wirken lassen: als schlichte und an vielen stellen urkomische Komödie, als bitterböse Persiflage auf das Wolkstümelnde» als Versuch, sich mit dem Begriff «He - mat» und ihrem Verkauf auseinanderzusetzen, als Kritik auch am bisweilen verlogenen Tourismusbetrieb und denjenigen, die ihre Haut zu (Tourismus-)Markte tragen oder aber als Auseinandersetzung mit der Situation einer Familie, die es verlernt hat, miteinander zu reden. Wahrscheinlich ist es die Summe aller dieser Aspekte, welche dieses Stück einerseits so lustig, unterhaltsam und komisch, andererseits aber auch bitterböse und kritisch wirken lässt.
TROPFSTEICHÄLLER UF DE GASS
«Film-Fest in Buttisholz»
Spektakel
Open-Air Filmprojektionen Trickfilm
Musikgruppen
Heimatabend, Heimatfilme Beizlis
Kinematographische Automate

Verschiebungsdatum: 10./11. Juni 1994
Peutertheater Pompoen
«Müllmaus»
Aus dem Küchenkästchen vertrieben, flüchtet die obdachlose Maus in den Müllhaufen. Die Neugier ist stärker als die Angst, das Publikum wird Partner auf der Suche nach Kuchen und Käse. Mit den Abfällen entsteht ein anregendes Spiel, aus Altem wird Neues: die Maus baut sich ein Müllhaus, gebärt drei ungezogene Kinder und rettet sie heldenhaft aus den Krallen einer Bilderbuchkatze.
Ein Theaterabenteuer für Kinder ab drei Jahren von und mit Alma Jongerius.
Red Devils
Die verrückte Party Brass Band
Die Red Devils sind eine originelle Party Brass Band mit einer vor nichts zurückschreckenden Bandbreite im Repertoire. Gespielt wird auf rein akustischen Instrumenten. Soul, Rhythm & Blues, Pop Songs, Oldies, Swing, Reggae und eigene Arrangements bringt die rockige und bluesige Version einer New Orleans Street Band zum Besten.

Ein Abend zum Tanzen, Verweilen und... - mit Barbetrieb.
Theater Rosa Lena
"Er oder: Warten auf Milos"
Die eine ist stark wie eine Autobahn, die andere rund wie eine Alpauffahrt. Sie sind Clownlnnen - die Lena und die Rosa - die aufbrechen, den «Mann» zu suchen. Sie haben ein Gemüt, das einem die Tränen in die Augen treibt. Delia Dahinden und Esther Uebelhart legen mit ihrem Stück «Er oder: Warten auf Milos» ein Juwel zu Füssen des Publikums, das seinesgleichen sucht im arg strapazierten Genre der Spassmacherei.
Andreas Schertenleib
Giger - eine szenische Erzählung
Giger ist bekannt als schräger Vogel, der zum Lachen Anlass gibt und mit sentimentalen Melodien eine rührselige Stimmung schafft. Heute abend will er zum letzten Mal auftreten, um endlich seine wahre Geschichte loszuwerden! Für seinen letzten Auftritt wählt Giger eine Beiz. Sein Leben, das er im Laufe des Abends ausbreitet, ist von vielen Geschichten umwoben. Er inszeniert diese Geschichten, lebt sie gleichermassen - und dies mitten im Publikum. Natürlich spielt Giger Geige. Vor allem aber ist er ein verdammt guter Erzähler. Er erzählt, als ob es um sein Leben ginge. -
Beizenbetrieb
Mother's Pride
Rock-Night
Es rockt wieder im Tropfsteichäller! Die vier harten Jungs von «Mother's Pride» aus Luzern werden sich nach bewährter Manier deftig ins Zeug legen, die Gitarren jaulen lassen und die Verstärker zum Glühen bringen. Ihr kernig-verzerrter Sound, die gnadenlosen Gitarrensoli und ihre fast schon legendären Non-StopKonzerte sind inzwischen landesweit bekannt. Für Freunde und Freundinnen ehrlicher, harter Rockmusik mit Wurzeln in den Siebzigern ist dieses Konzert ein guter Tip. Aber aufgepasst, eure Mütter könnten neidisch werden …
Pfannestil Chammer Sexdeet
"Fümfleiber" - Musikcabaret
Fümfleiber, ein komödiantisches Musikcabaret, ist eine Geschichte voller winziger Eitelkeiten und skurrilem Lächerlichem, ist eine Reise durch zeitgenössisches Gestrüpp menschlicher Unmöglichkeit, ist eine fleckenhafte Collage der kleinen Freuden und Nöte.Und immer wieder bricht untilgbare Lebenskomik hervor. Die Interpreten Beni Suter (Gesang, Geige), Daniel Barth (Gesang, Klarinette, Bass),'Res Werpfer (Gesang, Gitarre), Christoph Leupold (Gesang, Keyboard, Posaune ), Hanspeter Zenger (Gesang, Ukulele, Bass) sind keine Musiker, keine Schauspieler - und Sänger schon gar nicht. Eher Fümfleiber.
Die Emazonen
"Die dargebotene Frau"
Zuweilen ironisch und witzig, zuweilen zynisch und frech, die rund zwanzig Szenen von, über und mit Frauen. Die sieben Emazonen des Luzerner Frauentheaters - Lisa Bachmann (Leitung/Texte), Margrit Bischof, Margrit Brun, Ruth Egli, Sandra Niederberger, Rita Maeder, Regine Unternährer - spielen ihre Theatercollage «Die dargebotene Frau», die vor allem ein Spiegelbild der Frau präsentiert - beziehungsweise die Welt durch «Fraus» Auge aufzeigt
Urs Karpf
Autorenlesung
Geboren 1938 in Zürich, lebt heute in Biel. Von 1960 bis 1971 lebte und arbeitete er in Schweden, war nachher in schweizerischen Aluminium- und Uhrenfirmen tätig. Seit 1980 ist er freier Schriftsteller. Werke: «Der Technokrat», Roman (1977) «Die Nacht des grossen Kometen», Roman (1978) «Die Versteinerung», Roman (1981) «ATE», Roman (1985) «Alles hat seine Stunde», Roman ( 1993) sowie Hörspiele, Erzählungen und Kurztext
La Lupa
La Gira La Röda - Grazie Alla Vita
Sie strahlt Lebensfreude, Sinnlichkeit und Kraft aus. Schon als Kind nannte man sie «La Lupa», die Wölfin; wegen ihrer rauhen, rauchigen Stimme, die schier alles ausdrücken kann. Sie erzählt von ausgelassenen Festen, vom Schmerz, von der Liebe und vom Tod. Urzli Senn (Viola), Fortunat Frölich (Violoncello) und Franco Mettler (Klarinetten und Saxophon) intensivieren die Wirkung. Zu geniessen gibt es italienische Liebes Sauf- oder Spottlieder. Geschickt darin eingebettet, folgt Anspruchsvolleres: vertonte Interpretationen von Texten. Die Künstlerin rezitiert die Texte vor jedem Lied in bestem Deutsch.
Frau Holle
Figurentheater Margrit Gysin
Auf der Bühne liegt eine runde, bemooste Kugel, in der die trommelnd auftretende Märchenerzählerin die Welt erkennt, auf die Frau Holle ihre Flocken fallen lässt. Sie sucht und findet den Ort, wo das arme Stiefkind immer spinnen muss, während seine verwöhnte Schwester tun kann, was sie will. Dem zierlichen Püppchen, das die Hauptrolle übernimmt, fällt die Spindel in den Brunnen. Es springt hinein und landet auf der Blumenwiese... «Frau Holle» ist eine eigenwillige Interpretation des bekannten Märchens der Gebrüder Grimm.

Ein Puppentheater für Menschen ab fünf Jahren.
Comödine fragile
Letzte Oelung - Musik & Cabaret
Eingebettet in schläfrig blues-jazzige Töne, wird das Publikum in die Gedankenwelt zweier Menschen entführt. Letzte Oelung, das neue Musik & Cabaret-Programm der «Comödine fragile» (Christian Zehnder und Roland Suter) befasst sich mit zeitgeistmässigen Themen, unter Einbezug von Jazz-Gitarre, Bandoneon, Kalimba, Singender Säge, Percussion und zweier Gesangsstimmen. Ein Muss in jeder Arbeit der «Comödine fragile» ist es aber, dem unterhaltenden musikalischen Teil eine scharfe Brise unbequemer und eigenwilliger Kritik beizumischen.
Hardi Ruoss
Autorenlesung in der Bibliothek
Hardy Ruoss, Leiter des Radio-Studios DRS 2, Krimiliebhaber und hervorragender Glauser-Kenner, lässt Glauser in seinem ganzen Wesen und seiner Sprache durch seine Romane aufleben. Wer kennt ihn nicht, den Wachtmeister Studer aus Friedrich Glausers Romanen: eine Detektivgeschichte als Kleinbürgerdrama um 20.30 Uhr, geruhsam und milieugenau in Szene gesetzt. Ein Mordfall, der im Anti-Hollywood-Tempo abrollt - bieder und unerbittlich bis zur Aufklärung des Verbrechens. Hardy Ruoss führt in seiner Lesung die Zuhörerinnen und Zuhörer durch den Reichtum von Glausers sorgfältigen Beobachtungen.
Nateschwara - Shakuntalam
Ein romantisches, traumhaftes, indisches Tanzschauspiel
Vijaya Rao tanzt mit ihrer 13-jährigen Tochter Scharmila das poetische Drama «Shakuntalam» des indischen Dichters Kalidasa (zw. 200 v. und 400 n. Ch.); eine Liebesgeschichte, die Goethe als eines der grossartigsten Werke menschlicher Dichtkunst bezeichnete. Herrlich, in welch zarter Schönheit, mit welchem Anmut virtuos getanzt wird. Spielerisch-tänzerischer Fluss verschmilzt mit tiefer Ausdruckskraft zu einem vollendeten Gesamtkunstwerk.
Theatergruppe Fischer
Der Trojanische Krieg findet nicht statt
Mit seinem Stück «Der Trojanische Krieg findet nicht statt» hat Jean Giraudoux 1935 ein zeitlos gültiges Werk gegen den Krieg geschrieben. Meisterhaft lässt der französische Schriftsteller seine Figuren in immer neuen Ansätzen, mit Witz und lustigen Einfällen um das ernste Thema agieren und diskutieren. Geistreich und gekonnt mischt Giraudoux Tragisches und Heiteres, Alltägliches und Erhabenes, Tiefsinn und Amüsement. Mit ihrer Giraudoux-Inszenierung bietet die Theatergruppe Fischer des Gymnasiums Solothurn einen Abend, der zum Lächeln und Nachdenken anregen wird.
Angklung-Duo
Musikspektakel
Mit Angklung, einer indonesischschweizerischen Eigenkreation aus Bambus, bringen die Musiker Georg Wiesmann und Thomas Steiger recyclingbewusst (Special Guests: Plastik und Altmetall) ein Spektakel ganz besonderer Art auf die Bühne. In ihren mit Feingefühl und bissigem Witz kommentierten musikalischen Eskapaden überwinden die beiden genüsslich Stilgrenzen, Röstigräben und andere Hindernisse - eine unvergleichbare Kultur-Melange.
zamt & zunder
pa dö döö (Jugendtheater)
«pa dö döö», für Jugendliche ab 14 Jahren, zeigt die Beziehungsgeschichte zweier Figuren. Es ist die Geschichte von Manuela (16), einer jungen Frau auf der Suche nach Nähe und Verständnis, aber auch auf der Suche nach einem Job. Dabei begegnet sie Tom (17), der scheinbar souverän sein Leben meistert, in einer Musikband spielt und den jungen Helden markiert. Die Beiden verlieben sich, suchen, ringen und setzen sich intensiv mit sich selber und ihrer Umwelt auseinander. Es ist ein Splel um erste Liebe, Lust und Leidenschaft, aber auch eine Auseinandersetzung mit Autoritäten, Angst und Aggressionen. Regie: Ueli Blum
ELLIOT: Un clown etrange venu d'ailleurs
Humoristisch-visuelles Spektakel
Ein kleiner Junge spielt mit allem, wovon kleine Jungen träumen. Er spielt Doktor, Karate-Kämpfer, Fernsehen, Terminato ... und noch viele andere Dinge.
Stets bewegt sich ELLIOT alias Eric Jenico in seinen «lebendigen Mini-Cartoons» im Grenzbereich surrealer Übertreibungen un exzessiver Gebärdensprache.

Da bleibt kein Auge trocken!
Familie Trüeb
Schwiitzige Volksmusik
Hudigäggeler: sture, reglementierte, antiquierte und ideologisierte Archivierung von Tradition (nach Christian Seilerim Buch 'Verkaufte Volksmusik').
So nicht Volksmusik, die auch denjenigen Spass macht, die sonst ihr Glück nicht in diese Sparte suchen: Virtuos gespielt, gesungen und gejodelt, gut gelaunt und mit leicht schrägen Einlagen. Jodeln, was das Zeug hält - die Familie Trüeb bringt neue Ländlerlust. Die Mitglieder der Famili Trüeb sind nicht miteinander verwandt.
Aber sie sind alle musikalisch. Sie haben sich zu einem Quartett zusammengean und bearbeiten gemeinsam ein bis anhin unbekanntes Gebiet, den Swiss-Ethno-Ulk.
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