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Frühlingsprogramm 2023

Programm

Anzahl gefundene Datensätze 586
Liste aller Veranstaltungen
Datum Beschreibung
Lara Stoll
Gipfel der Freude

Eigentlich würde das Programm «Krisengebiet 3–4» heissen. Aber mal ernsthaft, da käme doch kein Schwein, noch nicht mal Stoll selber. Ist diese Überschwänglichkeit also lediglich Mittel zum Zweck oder ist der schnellzüngigen Künstlerin tatsächlich ein Sünneli über die
Leber gerudert? Wird wenigstens ein Gipfel anwesend sein? Diesen Fragen darf mit Hochspannung entgegengeblickt werden. Die mehrfache Meisterin im Poetry Slam treibt sich seit bald 15 Jahren auf allen möglichen Bühnen herum. Schwelgt virtuos, predigt, wütet und poltert über das Leben und dessen Schwierigkeiten.

Mit ihren Texten katapultiert Lara Stoll das Publikum garantiert auf einen Freuden-Pegel auf Lattenzaunhöhe, so viel ist sicher.

Trio Tria
Du hast keine Chance, packe sie

Drei Frauen zeigen eine kabarettistische Bühnenperformance über Sisyphos und den bürokratischen Wahnsinn. Sissi Sisyphos ist die tragische Figur des Stücks. Sie kämpft sich durch die Telefonate mit der Arbeitslosenkasse, muss immer wieder aufs Neue ihren Namen buchstabieren und wird von Sachbearbeiterin zu Sachbearbeiter weiterverbunden und löst dabei durch ihre Herkunft längst vergangene Erinnerungen an Griechenland aus. Wie Sisyphos aus der griechischen Mythologie kämpft Sissy und beginnt immer wieder von vorne. Was macht das mit einer jungen Künstlerin? Wie geht sie mit all dem um? Gefangen in einem System, gegen das sie keine Chance hat.

Ein Stück von und mit Joëlle Danielle, Eva Maropoulos und Christina Spaar. Inspiration holten sich die drei Schauspielerinnen während des Lockdowns als alle Theater ihre Tore schlossen, sie arbeitslos wurden und einen intensiven Formularkrieg führten.

The Truffle Hunters
Dokumentarfilm

Tief in den Wäldern Norditaliens ist der wertvolle weisse Alba-Trüffel zu finden. Von den reichsten Genussmenschen der Welt wird er immer wieder gewünscht. Aber die einzigen Seelen auf der Erde, die wissen, wie man ihn ausgräbt, sind ein paar Hunde und ihre ergrauten menschlichen Gefährten – italienische Älteste mit Spazierstöcken und teuflischem Sinn für Humor, die nur nachts nach dem Trüffel suchen, um nicht Hinweise für andere Trüffeljäger zu geben. Dennoch löst diese kleine Enklave von Trüffeljägern einen fieberhaften Kaufmarkt aus, der die ganze Welt umspannt. Mit beispiellosem Zugang zu den schwer fassbaren Trüffeljägern folgen die Filmemacher Michael Dweck und Gregory Kershaw diesem verrückten Zyklus vom Waldboden bis zum makellosen Restaurantteller.

Die Mausefalle
Eigenproduktion, Regie Gisela Nyfeler

Es schneit. Eine neu eröffnete Pension empfängt erste Gäste und wird durch den heftigen Schneefall gleichzeitig von der Umwelt abgeschnitten. Knisterndes Kaminfeuer und gemeinsames Tee trinken? Leider wird der romantischen Vorstellung ein zünftiger Strich durch die Rechnung gemacht – unter den Anwesenden soll sich eine Mörderin oder ein Mörder befinden. Die vergnüglich skurrile und genial konstruierte Geschichte von Agatha Christie landet in einer zeitgenössischen Version auf der Tropfstei-Bühne!

Weitere Daten: 26./28./29. Oktober, 2./4./5./6./9./11./12./13./16./18./19. November (Dernière)

John Doe Band
Like it real

Es gibt sie noch, die wirklich echten Musikgruppen. Eine davon ist zweifellos die John Doe Band. Die vier sympathischen Jungs halten Wort, wenn sie sagen, dass sie und ihre Musik echt, bodenständig und unkompliziert ist und belegen dies mit eindrücklichen Taten. Mit ihrem Folk'n'Roll-Stil haben sie einen eigenen, unverkennbaren Sound kreiert, welcher Raum schafft für den Ursprung der Musik. Im Zentrum stehen nicht perfekt durchgestylte Shows, Playbacks und kommerzielle Partyheuler, sondern Freude, Leidenschaft und Begeisterung für die Musik, welche die Band mit ihren Songs dem Publikum auf bemerkenswerte Weise weiterschenkt. Man kann ihren Puls, die Spannung und das Adrenalin fühlen und hören – alles passt irgendwie zusammen und es hört sich einfach gut an.

Tomte, der Fuchs und der süsse Brei
Kindertheater

Eine Wichtelgeschichte für die kalte Jahreszeit: Der Eiswind pfeift und die Nächte sind lang und schwer. Die Tiere verkriechen sich in ihre Behausungen und träumen von besseren Zeiten. Hühner, nehmt euch in Acht; über den Schnee schleicht ein hungriger Fuchs. Zum Glück passt
jemand auf. Am Morgen sehen die Tiere seine Fussspuren im Schnee und die Schüssel mit Brei, die sie am Abend vor die Tür gestellt haben, ist leer. Wer ist diese Gestalt, die niemand je gesehen hat?

Nach der Theatervorstellung wandert das Publikum durch eine Installation mit verschiedenen «Häuschen». Ab vier Jahren, in Mundart, 45 Minuten inklusive Ausstellung.

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